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Kommunalwahl
Drei Vertreter gewählt :
Eifeler CDU stellt sich für künftigen Städteregionstag auf
Die CDU-Verbände aus Monschau, Roetgen und Simmerath wollen mit neuem Personal in den Städteregionstag einziehen. In die Fußstapfen von Alexander Lenders (li.) will Micha Kreitz (re.) treten. Karl-Heinz Hermanns (2. v. li.) wirft seinen Hut in den Ring und Ronald Bornig (3. v. r.) will eine weitere Legislaturperiode dranhängen. Zu den ersten Gratulanten zählten Bernd Goffart (3.v. li.) und Andreas Hermanns. Foto: Karl-Heinz Hoffmann
Foto: K,-H. Hoffmann
Eifeler CDU stellt sich für künftigen Städteregionstag auf
Karl-Heinz Hermanns, Micha Kreitz und Ronald Bornig wollen die Interessen der Eifel im Städteregionstag für die CDU vertreten. Dafür sprachen sich die CDU-Verbände aus Monschau, Roetgen und Simmerath aus.

Von Karl-Heinz Hoffmann

Nein, so erklärte er, um schon einmal allen künftigen Spekulationen vorzubeugen, er will nicht stellvertretender Städteregionsrat werden.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der im November mitgeteilt hatte, bei der Kommunalwahl im September diesen Jahres nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren und auch kein Ratsmandat anzustreben, wird allerdings für den Städteregionstag seinen Hut in den Ring werfen. Das teilten er und der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Bernd Goffart, nominierter potenzieller Bürgermeister-Nachfolger von Hermanns, am Montagabend in der Eicherscheider Tenne nach der Sitzung des CDU-Gemeindeverbandes mit.

Bernd Goffart erläuterte zur personellen Entscheidung, dass Andreas Hermanns, der nach dem Tod von Hans-Josef Hilsenbeck im Dezember 2017 in den Städtregionstag nachgerückt war, erklärt habe, dass er sich nach der Kommunalwahl stärker der Lokalpolitik in Simmerath widmen und nicht mehr für den Städteregionstag antreten wolle. „An der Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass wir Andreas Hermanns sehr dankbar sind, dass er damals seiner Verpflichtung nachgekommen ist.“

Wie Goffart hervorhob, habe man nun mit Karl-Heinz Hermanns „den idealen Kandidaten“ für den Städteregionstag gefunden, „der sehr gut vernetzt ist und die Nachbarkommunen hervorragend kennt. Wir gehen daher davon aus, dass er mit den Vertretern aus Monschau und Roetgen die Eifel im Städteregionstag gut vertreten wird“. Der CDU-Gemeindeverband habe sich daher einstimmig für Hermanns als Kandidat für den Städteregionstag ausgesprochen.

Hermanns, der noch im November im Interview mit unserer Zeitung zu seiner Zukunft in der Politik erklärt hatte, „das weiß ich noch nicht so genau“, aber er wolle sich jedoch weiterhin ehrenamtlich engagieren, hielt nun fest, dass er bereit sei, sich im Städteregionstag, falls die Mehrheit der Wähler ihr Kreuzchen bei ihm macht, für die Interessen der Eifel und Simmerath einzusetzen. Dabei betonte er den gemeinsamen Konsens von Monschau, Roetgen und Simmerath.

Die bei der Versammlung anwesenden Städteregionsrats-Mitglieder Alexanders Lenders aus Monschau und Ronald Bornig aus Roetgen nahmen dies erfreut zur Kenntnis. Dabei betonte Bornig, seit 1989 im Städteregionstag aktiv, das es dort nicht immer einfach sei, Eifeler Politik zu vertreten. „Aber die Eifel setzt sich in der Regel durch“, verkündete er mit einem Schmunzeln. Alexander Lenders, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes und derzeit ebenfalls Mitglied im Städteregionstag, hielt zur Personalie Hermanns fest: „Da kommt ein profunder Fachkenner in den Städteregionstag. Wenn Monschau, Roetgen und Simmerath zusammen halten, können wir viel erreichen.“

Gleichzeitig verkündete Alexander Lenders am Ende gewohnt sachlich: „Ich werde für den Städteregionstag nicht mehr kandidieren. Mein Vorschlag ist, dass Micha Kreitz mein Nachfolger wird.“ Micha Kreitz aus Konzen, Fraktionsvorsitzender der Monschauer CDU und in Mechernich Direktor des dortigen Gymnasiums, hielt hierzu fest: „Ich freue mich darauf, die Funktion in der Städteregion gemeinsam mit Karl-Heinz Hermanns und Ronald Bornig wahrnehmen zu können.“ Dabei bemängelte Kreitz die Vernachlässigung des ländlichen Raums und hob wie seine beiden Mitstreiter die Regio-Tram als wichtiges Zukunftsprojekt hervor. Mit Karl-Heinz Hermanns, Ronald Bornig und Micha Kreitz als neues Städteregionstags-Trio sieht sich die CDU nach allgemeinem Tenor gut aufgestellt. Ob die drei „CDU-Musketiere“ dann das Votum des Wählers erhalten, wird sich bei der Kommunalwahl im September entscheiden.


Andreas Hermanns will Ortsvorsteher werden

Nach dem Ausscheiden aus dem Städteregionstag, soll es politisch in Lammersdorf weitergehen

Lammersdorf Nur wenige Tage nachdem Lammersdorfs Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein (SPD) verkündete, dass er bei der Kommunalwahl im September nicht antritt, meldete sich auch schon ein potentieller Nachfolger.

Jetzt mehr Kommunalpolitik

Andreas Hermanns von der CDU teilte beim Pressetermin des Gemeindeverbandes mit, dass er nach der Kommunalwahl nicht mehr für den Städteregionstag kandidiere (wir berichteten), weil er sich danach verstärkt um die Kommunalpolitik kümmern und als Kandidat für den Lammersdorfer Ortsvorsteher antreten wolle.

Für den Vorsitzenden des Lammersdorfer CDU-Ortsverbandes (seit 2011) und Mitglied des Gemeinderates gab es hierzu auch Vorschusslorbeeren vom Namensvetter, Bürgermeister Hermanns, der gleichzeitig betonte, dass Lammersdorf für die CDU „ein ganz wichtiger Ort sei“. Das deutet darauf hin, dass man die seit 2014 bestehende SPD-Hochburg, wo die Genossen zwei von drei Wahlbezirken gewannen, zurück erobern will, was schon zum jetzigen Zeitpunkt eine offene Kampfansage an die Simmerather SPD ist. Die Christdemokraten dürften sich dabei gute Chancen ausrechnen, zumal 2014 ein Wahlbezirk lediglich mit sechs Stimmen Vorsprung an die SPD (Manfred Sawallich) ging.

Seit 13 Jahren in Lammersdorf

Der 48-jährige Andreas Hermanns ist gebürtiger Stolberger und wohnt seit rund 13 Jahren in Lammersdorf. Der in Aachen tätige Polizeibeamte war zuvor in Roetgen und dann in Huppenbroich wohnhaft, wo er im Vorstand des dortigen CDU-Ortsverbandes auch an der Erneuerung der Dorfmitte mitwirkte. Darüber hinaus war Hermanns Geschäftsführer des CDU-Gemeindeverbandes. Die familiären Wurzeln liegen im Übrigen auch in der Eifel. „Meine Hermanns-Sippe stammt aus Mützenich.“ (ho)

Quelle Eifeler Zeitung